Politiker-Fauxpas des Tages: Julia Klöckner (CDU) – Findet, dass es reicht, wenn sie die Hälfte der Zeit für ihr Gehalt arbeitet

Was ist passiert?

Julia Klöckner, Parlamentarische Staatssekretärin im Verbraucherschutzministerium ist designierte Spitzenkandidatin der CDU für die Landtagswahl im Frühjahr 2011 in Rheinland-Pfalz.

Und was macht die gute Frau Klöckner?

Sie erklärt in einem Interview, dass sie sich in Zukunft nur noch jede zweite Woche in Berlin ihrem Job als Parlamentarische Staatssekretärin im Verbraucherschutzministerium nachgehen will. Und in den anderen Wochen will sie sich in Rheinland-Pfalz um den Landtagswahlkampf kümmern. (siehe z.B. in der Süddeutschen)

Und warum verdient sie dafür den Politiker-Fauxpas des Tages?

Einem recht üppig bezahlten Job als Parlamentarische Staatssekretärin für das komplette nächste Jahr nur die Hälfte der Zeit widmen zu wollen, ist schon eine Unverschämtheit. Aber dies auch noch öffentlich bekannt zu geben, ist ein sehr würdiger Politiker-Fauxpas des Tages!

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2 Responses to Politiker-Fauxpas des Tages: Julia Klöckner (CDU) – Findet, dass es reicht, wenn sie die Hälfte der Zeit für ihr Gehalt arbeitet

  1. Czarnowski, Cecile sagt:

    Hallo Herr Flasbarth,

    können Sie mir sagen woher das Zitat in der Überschrift stammt? In ihren Quellenangaben kann ich diese Äußerung von Julia Klöckner nicht finden. Auch die Aussage, dass Frau Klöckner sich jede zweite Woche um den Landtagswahlkampf kümmern will, steht hier nicht. Soweit ich es verstehe ist Frau Klöckner Parlamentarische Staatssekretärin, also ein Amt das auf die Mitgliedschaft im Deutschen Bundestag angelegt ist. Alle Abgeordneten arbeiten in Sitzungswochen in Berlin und in den übrigen Wochen in ihrer Heimat. Einen Fauxpas kann ich daher nicht erkennen.

    Über ein Antwort würde ich mich freuen.

    Cecile Czarnowski

  2. aflasbar sagt:

    Hallo Frau Czarnowski,

    laut Wikipedia ist ein Parlamentarischer Staatssekretär „…in einem öffentlich-rechtlichen Amtsverhältnis, das weitgehend dem der Bundesminister angeglichen ist.“

    Zudem bekommt ein Parlamentarischer Staatssekretär momentan etwas mehr als 11.000€ monatlich brutto zusätzlich zu seinem Gehalt als Bundestagsabgeordneter.

    Sich einem derartigen Job nur die Häfte der Zeit zu widmen, ist m.E. sehr wohl ein Fauxpas und zwar ein gehöriger. Zudem dürfte eine „Regionaltour“ durch Rheinland-Pfalz wohl eher dem Landtagswahlkampf als der Wahlkreisarbeit dienen, oder?

    Aber Sie haben Recht, den Titel des Beitrags als Zitat zu kennzeichnen, war unzulässig. Ich habe es daher geändert.

    LG
    Econbusinessgermany

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